Willkommen auf den Seiten der BUND-Kreisgruppe Hildesheim

Unsere Termine finden Sie unter Veranstaltungen und Treffen. Diverse Projekte (noch nicht alle) unter Themen und Projekte. Und nun viel Spaß beim Stöbern.

Hildesheimer Streuobstwiesentage 2018 vom 23. September bis 20. Oktober

Es ist wieder soweit: Der Arbeitskreis Hildesheimer Streuobstwiesen lädt zum Besuchen, Kennenlernen und Naschen auf Streuobstwiesen ein. 19 Initiativen der Region öffnen die Pforten ihrer Wiesen. So viele waren es noch nie! Sie bieten ein vielfältiges Programm. Fast überall gibt es Äpfel und Apfelprodukte zu kosten, es wird Apfelsaft gepresst, eine Pomologin bestimmt Apfelsorten und der Garten der Waldorfschule bietet auch Apfelbäume zum Verkauf. Die Betreuer führen über die Wiesen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Den Auftakt der Streuobstwiesentage 2018 macht am 23. September der Garten am Trillkegut. Am darauf folgenden Wochenende 29. und 30. September ist das Angebot an offenen Obstwiesen am reichhaltigsten, aber auch am Feiertag 3. Oktober sind traditionell viele Obstwiesen geöffnet. Den Abschluss der Streuobstwiesentage macht am 20. Oktober der Garten der Freien Waldorfschule in Hildesheim. Das komplette Veranstaltungsprogramm steht zum Download auf den Internetseiten des Arbeitskreises Hildesheimer Streuobstwiesen zur Verfügung.

Die BUND Kreisgruppe beteiligt sich am Sonntag dem 30. September mit einem Streuobstwiesen fest auf unserer Wiese in Gronau an den Streuobstwiesentagen. Von 14 bis 17:00 Uhr gibt es viele Informationen, Spiele sowie Kaffee und Kuchen. Zu finden ist die Wiese in der Breiten Straße 8 beim Kanuclub Gronau.

19. September 2018

Stadtradeln 2018


Das amtliche Endergebnis des Stadtradelns steht fest!

Hier ein paar Zahlen:

Für ganz Hildesheim während der Zeit des STADTRADELNS vom 18.08. - 07.09.2018:

  • 207.853 gefahrene Kilometer
    Dies entspricht der 5,19-fachen Länge des Äquators
  • 29.515,1 kg CO2Vermeidung
  • 105 Teams
  • 1.010 aktive Radelnde
  • 17/47 ParlamentarierInnen

 

Und hier das amtliche Endergebnis unserer Gruppe:


Es gab 15 aktiv registrierte und indirekt registrierte Teilnehmer.

Geradelte Kilometer

1. Woche

2. Woche

3. Woche

Endergebnis (km)

627,2 km

612,3 km

588,0 km

1.827,5 km

CO2-Vermeidung

1. Woche

2. Woche

3. Woche

CO2-Vermeidung (kg)

89,1 kg CO2

86,9 kg CO2

83,5 kg CO2

259,5 kg CO2

Dies entspricht absolut dem 41. Platz und somit liegen wir in der vorderen Hälfte.

Im Mittel ist jeder Teilnehmer unseres Teams 121,8 km geradelt. Das entspricht 17,3 kg CO2.

Vielen Dank für Euer Engagement!

(Foto von R. Beckerschmidt)

Pressemitteilung zur Kalihalde

Nach Bestätigung durch das Rechtsgutachten

BUND fordert Beseitigung statt Abdeckung der Kalihalden

 

Die vom Landkreis beauftragten Fachanwaltskanzlei DE WITT bestätigt in ihrer gestern vorgestellten rechtlichen Beurteilung wesentliche, von der BUND Kreisgruppe Hildesheim bereits seit langem vertretene Auffassungen. In einem Schreiben vom 5.6.2018 an den Landrat und das Landesbergamt hatte der BUND u.a. gefordert, die Althaldenproblematik im laufenden Planfeststellungsverfahren zu lösen. Der Fachanwalt de Witt vertritt nun ebenfalls die Auffassung, dass die Althalde in das Verfahren einzubeziehen ist, weil es sonst unvollständig wäre. Bekanntlich verunreinigt die Althalde das Grundwasser. Dies muss gestoppt oder mindestens begrenzt werden. Salzbelastetes Wasser von der Halde wird aber auch in die Innerste eingeleitet. Um die Abwassermengen zu begrenzen, soll die Althalde abgedeckt werden. Dies ist jedoch nicht Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens. Die der wasserrechtlichen Erlaubnis zugrunde liegenden, reduzierten Einleitmengen sind somit, wie der Gutachter bestätigt, rein fiktiv. Die Genehmigung wäre also im Vertrauen darauf erteilt worden, dass es K+S irgendwann gelingt, eine wirksame Haldenabdeckung zu entwickeln. Mit der bisher üblichen Abdeckung mit Bauschutt und Boden wird es allerdings nicht gelingen, die steile Althalde abzudecken und die im Entwurf der wasserrechtlichen Erlaubnis vorgesehene drastische Minderung der Einleitmengen zu erreichen. Denn es steht weder das Material noch der für die Abdeckung benötigte Raum rund um die Halde zur Verfügung. Dies erst recht nicht, wenn dort das neue Werk entstanden ist.

Die Abdeckung von Kalihalden ist nach Auffassung des BUND generell nicht die Lösung der Rückstandsproblematik sondern vergrößert diese noch.

Die meterdicken Aufschüttungen von Bauschutt und anderen mineralischen Abfällen bringen dem K+S Konzern zwar zusätzliche Einnahmen, beanspruchen aber auch sehr viel Fläche und stoppen vor Allem nicht die Versalzung der Gewässer. Denn die Abdeckungen sind nicht „wasserdicht“, so dass der darunter liegende Salzberg weiterhin von Regenwasser gelöst wird, das anschließend in die Gewässer gelangt.

Der BUND empfiehlt daher, die Halden nicht dauerhaft abzudecken, sondern zu beseitigen, indem die Restsalze wieder in den Berg zurückgebracht oder verwertet werden.

Die Produktion von Kalidünger ohne oberirdische Rückstände ist anderenorts möglich. Wie von der K+S AG vorgelegte Unterlagen zeigen, könnten in Giesen in einem ersten Schritt immerhin drei Viertel der neuen Halde wieder zurück in das Bergwerk befördert werden. Dazu müssten nicht nur die Abbauhohlräume sondern sämtliche unter Tage entstehenden Hohlräume verfüllt würden. Nach von K+S vorgelegten Berechnungen würde dies die Gestehungskosten um lediglich 2 % erhöhen. Dennoch wurde diese Alternative als wirtschaftlich unzumutbar verworfen. Warum aber soll es der Kali-Konzern nicht eine einmalige Kostensteigerung von 2 % verkraften können, wenn doch allein schon inflationsbedingt die Preise und Kosten jährlich um diesen Prozentsatz steigen und wenn dadurch die Halde auf ein Viertel des geplanten Volumens verkleinert werden kann? Der bereits unter Tage vorhandene Hohlraum ist übrigens in diese Berechnung noch nicht eingeflossen.

Die verbleibende Salzmenge müsste durch Verkauf als Industrie-, Tau- oder Speisesalz auch noch zum Verschwinden gebracht werden. Anders wäre das Ziel der EU Wasserrahmenrichtlinie, den guten ökologischen und chemischen Zustand von Oberflächengewässern und Grundwasser bis spätestens 2027 herzustellen, wohl kaum zu erreichen.

Wir fordern die Genehmigungsbehörden daher auf, die Kritik des Gutachters zu berücksichtigen, die offenen Fragen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zu klären und hoffen, dass dabei die Positionen des BUND zukünftig stärker beachtet werden.

31. August 2018

Critical Mass - Hildesheim

Am Freitag dem 31.08. findet wieder die nächste Critical Mass in Hildesheim statt. Hierbei geht es darum als möglichst große Gruppe mit dem Rad durch Hildesheim zu fahren. Die Gruppe nimmt sich den Raum, der Radfahrern im Alltag allzu oft verweigert wird. Außerdem geht es darum gemeinsam Spaß am Fahrradfahren zu haben.

Diesmal fällt die Veranstaltung in die Periode des Stadtradelns und ist also eine gute Gelegenheit sowohl ein Zeichen zu setzen, wie auch Kilometer für das Stadtradeln zu sammeln!


Treffpunkt ist am Huckup, also an der Ecke Hoher Weg/Schuhstraße.

 

 

13. August 2018

Reaktion auf die Berichterstattung über die Stickoxidmessungen

Als Reaktion auf die Berichterstattung über die Stickoxidmessungen von VCD und BUND folgte ein Kommentar von Herrn Breda, Leiter Kommunalpolitik bei der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Er setzt sich kritisch mit der Bedeutung von Grenzwerten auseinander und zeigt anschließend genau die Zielsetzung auf, die wir mit der Veröffentlichung der Werte verfolgen. Daher bieten wir mit freundlicher Genehmigung der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung den Kommentar hier zum Download an und veröffentlichen eine Mail des Bund Kreisgruppenvorsitzenden an Herrn Breda

 

Hallo Herr Breda,

Ihr heutiger Kommentar zu unseren Stickoxidmessungen entspricht voll und ganz unserer Intention. Es geht natürlich nicht nur um Stickoxidwerte, sondern um das Klima in unserer Stadt: im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Wir wollen keine „dicke Luft“ auf der Straße, zwischen den Verkehrsteilnehmern und bei den Diskussionen im Rathaus. Wir wollen mehr Lebensqualität in der Stadt. Dazu zählt saubere Luft als Grundvoraussetzung. Aber auch weniger Lärm und Verkehrsdruck, weniger Staus, mehr Grün und mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer. Die Menschen müssen ihre Ziele in der Innenstadt zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus bequem erreichen können. Dann nimmt auch die Dichte des motorisierten Individualverkehrs ab (und umgekehrt) und die Aufenthaltsqualität steigt. Wenn Rat und Verwaltung sich nun entschlossen in diese Richtung bewegen sollten, dann hat der Druck mit überschrittenen Grenzwerten und drohenden Fahrverboten etwas bewirkt. Die Voraussetzungen für eine Verkehrswende auch in Hildesheim sind mit dem IVEP und dem Green City Plan geschaffen. Jetzt darf niemand mehr auf der Bremse stehen. Die Maßnahmenpakete müssen beschlossen und zügig umgesetzt werden. Allerdings muss auch das dafür benötigte Fördergeld fließen.

Mit besten Grüßen

Matthias Köhler

6. August 2018

Hohe Stickstoffdioxidbelastung in Hildesheim – Regelmäßige Grenzwertüberschreitungen auch in der Kaiserstraße

Messungen von VCD und BUND in mehreren Straßen der Stadt zeigen Handlungsbedarf.


Im Rahmen einer bundesweiten Messkampagne des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wurden von April bis Juni 2018 auch in Hildesheim Stickstoffdioxidmessungen (NO2) an Hildesheimer Hauptstraßen durchgeführt. Die Messungen in Hildesheim erfolgten in einer Gemeinschaftsaktion der Kreisverbände von BUND und VCD.


Für diese Messungen wurden NO2-Passivsammler verwendet, also die gleiche Methode, mit denen das Gewerbeaufsichtsamt in Hildesheim Messungen durchführt. Die Passivsammler von VCD und BUND wurden in der Alfelder Straße, dem Bohlweg, der Kaiserstraße, der Kardinal-Bertram-Straße, der Marienburger Straße und der Wollenweberstraße eingesetzt.


Bei allen Messungen wurden die Gesundheitsschutzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich überschritten. Diese WHO sagt, dass gesundheitsrelevante Wirkungen von NO2 bereits ab einer langfristigen durchschnittlichen Exposition von 20μg/m3 kalkuliert werden müssen.


In der Kaiserstraße wurde der EU-Grenzwert für das Jahresmittel von 40μg/m3 in allen drei
Monaten überschritten. In der nachfolgenden Tabelle sind alle Messungen aufgeführt.

 

April 2018

Mai 2018

Juni 2018

[µg/l]

[µg/l]

[µg/l]

Alfelder Str. 33

30,7

-

-

Alfelder Str. 71

-

29,1

29,9

Bohlweg

29,6

-

-

Kaiserstr. 11

43,7

44,2

44,6

Kardinal-Bertram-Str. 31

33,4

-

-

Kardinal-Bertram-Str. 18

-

32,6

-

Marienburger Str. 66

28,8

27,1

26,3

Wollenweber Str. 6

27,8

-

-




Messungen in der Schuhstraße wurden durch das Gewerbeaufsichtsamt durchgeführt und
veröffentlicht, auch hier wird der EU-Grenzwert ja seit Jahren überschritten.


Diese und unsere Messwerte zeigen, dass die Hauptverkehrsachsen und die Innenstadt
insgesamt zu stark mit Stickoxiden belastet sind. Einzelne Abbiegeverbote oder ähnliche
punktuelle Maßnahmen bewirken allenfalls eine Verlagerung des Problems. Sie werden
nicht zu einer Reduzierung der Schadstoffbelastung insgesamt und Unterschreitung der
Grenzwerte führen. Die Gesundheit der Bürger ist gefährdet. Es müssen endlich alle
Maßnahmen des bereits vor vielen Jahren beschlossenen integrierten Verkehrsentwicklungsplans IVEP zügig umgesetzt und darüber hinaus weitere Maßnahmen aus dem „Green City Plan“ angegangen werden. Viele konkrete Vorschläge hat auch der „Arbeitskreis Mobilität – Hildesheimer Verkehrswende jetzt!“ unterbreitet.


Die notwendige Schadstoffentlastung in der gesamten Innenstadt kann nur durch eine
Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrs erfolgen. Es fahren einfach zu viele Kraftfahrzeuge in die Stadt und (wieder) heraus. Diese Verringerung kann nur gelingen, wenn die Angebote für Fußgänger, Fahrradfahrer und dem Öffentlichen Personennahverkehr erheblich verbessert werden, damit sich ausreichend viele AutofahrerInnen zum Aus- und Umsteigen entscheiden. Auch die City-Logistik muss neu und umweltverträglich organisiert werden.


Es besteht Handlungsdruck. Wir rufen daher Politik und Verwaltung auf, alle kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen unverzüglich anzugehen.
Und um eins vorwegzunehmen: Der Bau der Nordumgehung Himmelsthür kann zu keiner
Schadstoffentlastung der Innenstadt führen. Der Verkehr in der Innenstadt ist
hausgemacht. Mehr als 90% des Kfz-Verkehrs in Hildesheim ist kein Durchgangs- sondern
Quell- und Zielverkehr, also Fahrzeuge, die ein Ziel in der Stadt ansteuern oder aus der
Stadt herausfahren. Eine Nordumgehung würde daran nichts ändern.


Kontakt:
Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Hildesheim e.V.
Norbert Frischen
0176 4606 3101
vcd-hildesheim@posteo.de

 

 

(© Klima-Bündnis)
(Foto von Pixabay.com)
(Foto von Pixabay.com)

Stadtradeln

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 26.04.18 haben wir uns entschlossen, als BUND-Team beim „STADTRADELN“ mitzumachen.

Das ist eine bundesweite Kampagne des Klima-Bündnis, an der Hildesheim zum ersten Mal in diesem Jahr teilnehmen wird, und zwar vom 18. August bis zum 7. September.

Ziel ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben!

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums erfassen die Teilnehmenden ihre Radl-Kilometer.

Teilnehmen kann jede/r, die/der in Hildesheim wohnt, arbeitet, studiert, Schüler/in ist oder einem Verein angehört.

Jeder geradelte Kilometer zählt, innerhalb oder außerhalb Hildesheims, jeder kurze Sprint zum Bäcker und jede Radtour, auch die im Auslands-Urlaub. Auch wenn es nur ein Kilometer in den drei Wochen wird - alles zählt und trägt zur Summe des BUND-Teams bei, in dem man übrigens ganz anonym bleiben kann.

Zum Dokumentieren der gefahrenen Kilometer gibt es einen online-Radelkalender und eine App.  Außerdem gibt es bei uns eine offline-Version: unseren Teamchef  Manfred Otto anrufen/anschreiben (BUND-Büro, 31134 Hildesheim, Scheelenstr.22, Tel:  05121 -157371 und ihm die persönlichen Kilometer mitteilen - er erledigt den Eintrag in die digitale Liste.

Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

Leistungen der einzelnen Teilnehmenden, mit Ausnahme der STADTRADEL-Stars, werden nicht öffentlich dargestellt.

Die Stadtradel-Stars werden noch gesucht: es sollen prominente Bürger /Stadtpolitiker sein, die in den drei Aktionswochen vollständig aufs Auto verzichten und darüber möglichst täglich medienwirksam berichten.

Am Schluss wird es Urkunden geben und Preise sollen verlost werden - vor allem aber werden wir Spaß gehabt und vielleicht neue Erfahrungen gesammelt haben.

Besonders freuen würden wir uns, wenn sie unverbindlich unserem BUND-Radel-Team beitreten und mit uns auf die Fahrradtouren gehen.

Also, liebe Radler: mitmachen! Anmelden unter www.stadtradeln.de/hildesheim und dann weiter zu unserem BUND-Team. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen.  Die übrigen Teilnahmebedingungen müssten natürlich erfüllt sein - also in Hildesheim wohnen oder arbeiten.

Zu dieser Zeit organisieren wir auch zwei Radtouren!! Hierzu gibt es hier weitere Informationen.

Informationen hierzu und zu allen anderen Themen zu Umwelt- und Naturschutz steht ihnen das BUND-Büro Mo-Fr, 08:00 - 12:00 unter der Rufnummer 05121 3 29 22 gern zur Verfügung

Unserem Wasser geht es dreckig

Welches Wasser wollen wir: eine giftige, trübe und unbelebte Brühe? Oder gesunde Flüsse und Seen mit Fischen, Muscheln, Krebsen und Wasserpflanzen?

Über 90 Prozent unserer Seen und Flüsse sind in einem erbärmlichen Zustand. Vor allem unsichtbare Bedrohungen trüben die Wasseridylle: zu viel Nitrat und Pestizide aus der Landwirtschaft, Hormone und Schadstoffe aus der Industrie und Haushalten. Belastete Gewässer bedrohen Insekten, Frösche, Fische und Otter. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in und am Wasser ist in Gefahr. Der Artenrückgang ist dramatisch. Und auch für uns Menschen ist Wasser überlebensnotwendig. Dabei gibt es die EU-Wasserrahmenrichtlinie. Eigentlich sollten bis 2015 alle Gewässer einen „guten Zustand" erreichen. Doch diese Frist wurde nicht eingehalten und bereits auf 2027 verschoben.

Am 20./21. September stimmen die EU-Länder in Wien darüber ab, ob die Wasserrahmenrichtlinie gelockert und die Frist erneut verschoben werden soll. Werden die Gesetze aufgeweicht, droht eine weitere Verschlechterung unserer Gewässer und unserer Trinkwasserreserven.

Wer sich auch für den Schutz des Wassers einsetzen möchte, kann mit nur wenigen Mausklicks seinen Protest an die Umweltministerin Svenja Schulze schicken. Hierfür muss man einfach mal auf diesen Link klicken.

Gemeinsam retten wir unser Wasser!

StadtGrün naturnah

Das Label „StadtGrün naturnah“ zeichnet vorbildliches Engagement in Sachen naturnahe Grünflächengestaltung und -pflege in Kommunen aus und kann als Art Umweltsiegel betrachtet werden. Dieses ist dann auch bundesweit sichtbar. Die Stadt Hildesheim ist eine von 15 Kommunen bundesweit, die für die Teilnahme an diesem Label "StadtGrün naturnah" ausgewählt wurde.

Ziel dieser vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und des Umweltministeriums (BMU) geförderten Programms ist, die Grün- und Freiflächen der Stadt nachhaltig und ökologisch zu gestalten und zu pflegen. Zum Arbeitskreis unter Federführung der die „Untere Naturschutzbehörde“ und dem „Fachbereich Grün“ gehören u. a. auch BUND und OVH an. Begleitet wird das Ganze von einem Studiengang der HAWK Hildesheim (Fakultät Gestaltung, Professor Andreas Magdanz) zur Dokumentation der Entwicklung von Blühflächen im Stadtgebiet von Hildesheim.

Weitere Informationen gibt es hier.

(Foto von S. Thiele)
(Foto von U. Schmidt)
(Foto von U. Schmidt)
10. Juni 2018

Wassermangel auf der Streuobstwiese in Gronau

Die Obstbäume, die wir letztes Jahr auf der Gronauer Streuobstwiese gepflanzt haben, leiden sehr unter der anhaltenden Trockenheit.

Bei einige Bäume kräuseln sich die Blätter schon sehr stark und wirkliche Regentage (außer ein kurzer Schauer, der aber für die Baumwurzeln nicht viel bringt) sind nicht in Sicht.

Deswegen haben wir uns am Sonntagmorgen getroffen und haben den Bäumchen jeweils etwa 100 Liter Wasser gegeben.
Außerdem haben wir die Baumscheiben freigeschnitten und anschließend mit etwas Heu wieder abgedeckt, um sie vor Verdunstung zu schützen.

Das wird den Bäumen erstmal helfen. Nun hoffen wir auf mehr Niederschlag.....

(Foto von Pixabay)
10. Juni 2018

Garten zum Mitnehmen

Am Sonntagnachmittag dem 10. Juni öffnet das Schulbiologiezentrum in Ochtersum von 14 bis 17.00 Uhr seine Tore. Es findet ein bunter „Markt“ zum Thema „Garten zum Mitnehmen“ statt.

Auch die BUND Kreisgruppe ist mit einem Stand vertreten. Wir informieren über das Insektenfreundliche Gärtnern und stellen einige, derzeit gerade blühende Pflanzen vor. Dazu gibt es Tipps wie man Schmetterlinge und Wildbienen in den Garten oder auf den Balkon lockt. (Es gibt hierzu auch einen Flyer).

Das Gelände des Schulgartens mit seinen Schaubeeten ist zu besichtigen. Es werden Töpfe aus Zeitungspapier hergestellt, es gibt ein Kräuterquiz mit Probierstation und ein Drechsler ist zu Gast.

Sie finden das Schulbiologiezentrum in Hildesheim Ochtersum, Am Wildgatter 60, unterhalb des Wildgatters.

(Foto von U. Schmidt)
(Foto von U. Schmidt)
(Foto von U. Schmidt)
17. Mai 2018

Aktion vor dem Landtag zum Thema "Insektenschutz".

Um für Wildbienen, Honigbienen und alle Insekten zu kämpfen, veranstaltet der BUND Niedersachsen am Donnerstag um 14.30 Uhr vor dem Niedersächsischen Landtag eine Bildaktion.Treffpunkt ist Hannah-Arendt-Platz 1 vor dem Landtagsportal. Es wäre toll, wenn viele Unterstützer kommen könnten!!

Gleichzeitig werden wir ein BUND-Papier übergeben, in dem wir uns auf den vorliegenden Antrag der Fraktionen zum Bienenschutz beziehen und dazu konkrete Maßnahmen fordern. 

Auch in Berlin hat der BUND am 18.05. zum Weltbienentag eingeladen. Mit einem Bienenaktionsplan und dem Appell "A Place To Bee" fordert der BUND zusammen mit hunderttausenden Unterstützer*innen die neue Bundesregierung auf, einen umfassenden Aktionsplan zum Schutz von Honig- und Wildbienen umzusetzen, der auch viele andere Insektenarten retten kann.

Der Zeitpunkt ist günstig, da nächste Woche das niedersächsische Landtagsplenum tagt. Wir möchten Herrn Ministerpräsident Stephan Weil und Herrn Umweltminister Olaf Lies unsere Forderungen zum Insektenschutz überreichen. Herr Lies wird am 17.05. um 15.15 Uhr ca. 30 min vor dem Landtag Zeit für uns einplanen. 

Hintergrund

Am 20. Mai findet der Weltbienentag statt. In Deutschland sind mittlerweile 197 Wildbienenarten gefährdet und 31 Arten vom Aussterben bedroht. Diese Entwicklung wird mit verursacht durch die industrielle Landwirtschaft, Flächenversiegelungen und den großflächigen Einsatz von Pestiziden. Aber auch der Hausgebrauch mit freiverkäuflichen Mitteln aus dem Baumarkt nehmen den Bienen die Lebensräume, lassen sie Hunger leiden und greifen ihr Nervensystem und Immunsystem an.

11. Mai 2018

Fledermausexkursion an der Innersten

Am Abend erwachen die Fledermäuse und begeben sich mitten in der Stadt auf die Jagd. Wir werden sie dabei beobachten und mit Hilfe eines Bat Detektors belauschen.

 

Treffpunkt: Parkplatz Noah, Hohnsen um 20.00 Uhr.

 

 

12. Mai 2018

Arbeitseinsatz Schwarze Heide

Am Samstag dem 12. Mai treffen wir und wieder zu einem Arbeitseinsatz auf der Schwarzen Heide in Diekholzen-Barienrode.

Weitere Information gibt es hier.

(Foto von G. Liebau)
17. Mai 2018

Vortrag "Nahrungsökologie von Wölfen"

Am 17. Mai wird Charlotte Steinberg um 19.30 Uhr beim Monatstreffen im Bürgertreff b-west (Hachmeisterstraße 1, 31139 Hildesheim) einen Vortrag halten, in welchem sie einen Einblick in die Nahrungsökologie von Wölfen weltweit gibt. Dieser Vortrag basiert auf ihrer Masterarbeit, die sich thematisch mit dem Ernährungsverhalten der Wölfe in Niedersachsen befasst.

Weitere Informationen gibt es hier.

(Foto von U. Schmidt)
10. Mai 2018

Zahlen zur Amphibienrettung beim Röderhof

Nachdem wir und viele andere Helfer im Frühjahr zweimal täglich die Amphibien beim Röderhof über die Straße getragen haben, folgen hier nun die gesammelten Daten.


Gezählt wurden in dieser Zeit insgesamt:

15.458 Erdkröten,

2188 Bergmolche,

1972 Teichmolche,

277 Kammmolche und

286 Frösche.


Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme der gesichteten Kammmolche.


Vielen Dank nochmal an alle die mitgeholfen haben!

6. Mai 2018

Pflanzenbörse Domäne Marienburg

Am 6. Mai fand bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein wieder die Pflanzenbörse auf der Domäne Marienburg statt. Und auch der BUND war mit einem Stand dabei.

Es wurden Tomaten- und Chilipflanzen in torffreier Erde verkauft.

 

Mit dieser Aktion sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass beim Gärtnern auf die Nutzung von Torf verzichtet werden sollte.

 

Mit einer Infotafel und anderem Informationsmaterial wurde zum einen darauf hingewiesen, dass beim Abbau von Torf wichtige Moore vernichtet werden und was die Moore schützenswert macht. Und zum anderen wurden auch Tipps gegeben, wie man z. B. torffreie Gartenerde selber mischen kann.




(Foto von S. Thiele)
25. April 2018

Gute Nachrichten von der Streuobstwiese in Gronau.

Alle letzten Herbst gepflanzten Obstbäume haben den Winter gut überstanden und haben bereits Knospen gebildet. Es wurde kein einziger trockener Ast ohne Knospe gesehen.

Zwei Bäume ("Hauszwetsche" und die "Bühler Frühzwetsche") zeigen sogar bereits Blüten!

Ackerhummel (Fotograf: Grabow-Klucken)
26. April 2018

Jahreshauptversammlung

Am Donnerstag dem 26. April wird um 19.00 Uhr im Hotel und Restaurant Osterberg, Linnenkamp 4, 31137 Hildesheim unsere Jahreshauptversammlung stattfinden.

Hierzu haben wir den Referenten Herrn Jakob Grabow-Klucken vom Bund Landesverband gewinnen können. Der Vortrag soll im Anschluss an den öffentlichen Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Bericht des Vorstandes um 20:00 Uhr beginnen. Näheres zu seinem Vortrag gibt es hier.

21. April 2018

Führung zur Natur- und Stadtgeschichte

Ein Spaziergang über die Wallanlagen führt zurück in die Geschichte der Stadt und zugleich in den Lebensraum einer erstaunlichen Fülle von Tier- und Pflanzenarten.

Die Führungen sind barrierefrei, auch Rollstuhlfahrer können teilnehmen. Dauer: ca. 2 Stunden.

Treffpunkt um 15.00 Uhr in der Keßlerstraße Ecke Lappenberg,

(Foto von R. Beckerschmidt)
18. April 2018

Salz macht sauer

Am Mittwoch dem 18. April um 18.00 Uhr zeichnet der NDR die Radiosendung „Jetzt reicht's“ im Dorfgemeinschaftshaus in Ahrbergen auf (Liebigstraße 21 im Gewerbegebiet).

Es geht um die Wiederaufnahme der Kaliproduktion in Giesen und speziell um die damit verbundene Einleitung von salzhaltigen Abwässern in die Innerste. Der Kreistag hat bekanntlich kürzlich Vorgaben für die wasserrechtliche Erlaubnis beschlossen. Der Planfeststellungsbeschluss wird in Kürze erwartet.


Auf dem Podium werden erwartet:

A. Lücke (Bürgermeister)

F. Prior (CDU)

M. Köhler (BUND)

B. Westphal (MdL)

D. Fietz (BI).

Die Podiumsdiskussion ist öffentlich.

Alle, die nicht live dabei sein können, haben die Gelegenheit die Sendung am nächsten Tag dem 19. April um 19:00 Uhr auf NDR 1 zu hören.




Gut besuchter Vortrag von Frau Gemba

Die Veranstaltung „Tiere "pflanzen" - Förderung des Artenreichtums von Insekten“ am 13. April im Gemeindehaus der Pfarrgemeinde St. Mauritius war gut besucht.

Frau Gemba hat den Zuhörern in ihrem Vortrag erklärt, wie man naturnahe Gärten anlegen kann und viele Tipps zu den Themen Boden, Baumaterial, Pflanzen und Pflege gegeben.

So hat sie z. B. angeregt auch mal Kleinstrukturen – Stein-, Reisig- oder Sandhaufen – anzulegen, und bei Bauten unstarre Fundamente mit offenen Fugen statt Beton zu nutzen.

Besonders hat sie hervorgehoben, dass einheimische Pflanzen zu bevorzugen sind, da diese – anders als die Exoten - für eine besonders große Vielzahl unterschiedlicher Insekten und anderer Tieren attraktiv sind.





(Foto von C. Keil)
(Foto von U. Schmidt)
10. April 2018

Amphibienwanderung beim Röderhof

Neue Zahlen und neue Zeiten zu der Amphibienrettung beim Röderhof!

Nachdem Anfang März die Eimer noch unter einer dicken Schneedecke gesucht werden mussten und am 24. März die Molche noch deutlich in der Überzahl waren, sind seit 2-3 Wochen nun auch die Kröten auf Touren gekommen. Ihr Ziel ist letztendlich das Wasser auf der anderen Straßenseite, wo man sie jetzt auch tagsüber in großer Anzahl schwimmen sehen kann.

Da es jetzt immer später dunkel wird, verändert sich auch die Zeit, zu welcher wir uns treffen.

So treffen wir uns am 10. April erst um 20.30 Uhr am Noah/Hohnsen, oder direkt beim Röderhof gegen 20.45 Uhr.

 

 

(Foto von C. Keil)
(Foto von C. Keil)
(Foto von C. Keil)
17. März 2018

Amphibienwanderung

Am Samstagmorgen dem 17. März wurden trotz des Winterwetters eine Menge Molche bei den Amphibienzäunen gefunden. Genauer gesagt 163 Molche, darunter 3 Kammmolche!
Zunächst mussten die Eimer unter der Schneedecke gesucht und dann der Schnee entfernt werden um an die Tiere in den Eimern zu gelangen. Anschließend wurden sie zu den jeweiligen Teichen gebracht um ihnen dort ein geschützes Plätzchen zu suchen.

Unsere Gruppe trifft sich Samstags gegen 7:30 Uhr wieder beim Gashäuschen/Röderhof und Dienstagabends gegen 19.45 Uhr (Die Zeit wurde wegen der Sommerzeit geändert).

Wer mithelfen möchte ist herzlich willkommen. Bitte bringen Sie sich warme Kleidung, festes Schuhwerk, Warnweste, Taschenlampe oder Stirnlampe, einen Eimer sowie ggf. Handschuhe mit. Alles weitere vor Ort.

3. März 2018

Exkursion in den Märchenwald bei Einbeck

Bei knackig kaltem aber sonnigem Winterwetter unternahm die BUND Regionalgruppe Südniedersachsen eine Exkursion in den Märchenwald bei Einbeck. Geführt von den beiden pensionierten Forstleuten Karl Friedrich Weber und Henning Städtler gewannen die Teilnehmer interessante Einblicke in die Ökologie dieses bemerkenswerten Waldgebietes. Es weist die erstaunliche Anzahl von 22 verschiedenen Baumarten auf, darunter 280 Jahre alte Eichen, Moor-und Sandbirken, Ulmen, etc.. Dazu ein hoher Anteil von Totholz mit den dazugehörenden seltenen totholzbesiedelden Käfern und Pilzen. Dieser Artenreichtum hat letztlich dazu geführt, dass der Wald aus der Nutzung genommen wurde und sich nun zu einem Urwald von morgen entwickeln kann. Diesen Prozess werden die Förster begleiten und daraus viele Erkenntnisse für die Bewirtschaftung der übrigen Wälder gewinnen können. Die Umwandlung der Altersklassenwälder in den bewirtschafteten Forsten in einen reich strukturierten Mischwald mit wertvollen Althölzern ist eine herausfordernde, aber notwendige Zukunftsaufgabe, der sich die nächste Generation von Förstern stellen muss.

Und weitere Informationen zum Märchenwald Einbeck gibt es auf deren Homepage.

10. Februar 2018

Ein zweiter Arbeitseinsatz auf der Gronauer Streuobstwiese

Am 10. Februar haben wir uns zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Schneiden der Kopfweiden und weiteren Arbeiten auf der Streuobstwiese in Gronau getroffen.

Trotz oder wegen des ziemlich kalten Wetters haben wir flott gearbeitet und auch viel geschafft. Es bleibt aber noch genug für weitere Arbeitseinsätze später in diesem Jahr!

 

 

31. Januar 2018

Diskussionsrunde zur Problematik von Kalihalden

Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Hildesheim lädt zu einer Diskussionsrunde zur Problematik von Kalihalden ein. Hierbei werden auch Vertreter vom BUND und von Bürgerinitiativen über Ihre Erfahrungen und Einschätzungen berichten.

Die Veranstaltung findet am 31.01.2018 um 18:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ahrbergen, Siemensstraße 32 statt. Mehr

 

 

 

20. Januar 2018

"Wir haben es satt!" Demonstration

Am Samstag dem 20. Januar wurde in Berlin zeitgleich zur Agrarmesse "Grüne Woche" demonstriert. Bunt und friedlich war es wieder bei dieser alljährlichen Demonstration für eine bessere Agrarpolitik, gegen Agroindustrie und für gesunde Ernährung.
Die „Wir haben es satt!" Demonstration fand 2018 bereits zum achten Mal statt und hat die Agrarpolitik ganz oben auf die Themenliste der Politik gesetzt.

Sechzehn Teilnehmer aus Lamspringe, Hildesheim und Peine waren mit dabei und trafen dort auf Demonstrationsteilnehmer aus Springe, Hannover und dem gesamten Bundesgebiet.
Vom Berliner Hauptbahnhof zogen wir zum Wirtschaftsministerium und veranstalteten dort ein lautes Kochtopfkonzert, um die dort tagenden Agrarminister aus aller Welt aufzuwecken und zur Agrarwende aufzufordern. Großes Thema in diesem Jahr war das Insekten- und Bienensterben und der Kampf gegen Glyphosat und Neonikotinoide.

Erster Arbeitseinsatz in diesem Jahr

Am Samstag den 13. Januar um halb 10 fand der erste Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese in Gronau statt. Die Kopfweiden mussten zurückgeschnitten werden. Bei kaltem, aber trockenem Wetter haben wir uns zu diesem Zweck getroffen. Mehr zu dieser Aktion gibt es hier....

Gut besuchtes Kennenlern-Treffen am 11. Januar

Einige der neuen Mitglieder sowie weitere Interessierte kamen in  den Bürgertreff „b-west“ und brachten den Raum fast zum Platzen. Sie alle waren bereit, sich in ihrer Freizeit aktiv für Natur und Umweltschutzes einzusetzen. Mitglieder der Kreisgruppe stellten die Themen vor, die uns aktuell beschäftigen und zeigten Möglichkeiten auf, sich einzubringen. Es entspannt sich eine rege Diskussion verschiedenster Themen. Wir hoffen auf aktive Unterstützung unserer Vorhaben durch neue Kräfte.

BUND Kreisgruppe wächst auf über 1000 Mitglieder

Ausschlaggebend dafür war die persönliche Ansprache durch ein BUND Werbeteam im letzten November, die uns einen Mitgliederzuwachs von 240 Personen verschafft hat.

Arbeitseinsatz in der Schwarzen Heide

Leben und Lachen in der Schwarzen Heide

Die Schwarze Heide, ein Kleinod der Natur für Mensch und Tier im Dreieck zwischen Barienrode, Diekholzen und Söhre. Sie wird von vielen Bürgern aus unserer Gemeinde und darüber hinaus zum Spazierengehen und Verweilen genutzt. Aber auch der in Niedersachsen stark gefährdete Kleine Heidegrashüpfer hat hier einen der letzten Lebensräume. Um dies auch in Zukunft so für alle erhalten zu können, treffen sich seit einigen Jahren viele fleißige Naturliebhaber von ganz Jung bis zum erfahrenen Alter und rücken störenden Gehölzen wie zum Beispiel Pappel- und Birkenjungtrieben zu Leibe. Weiterlesen...

6 Jahre Wildkatzen-Korridor Golmbach

Exkursionsbericht: Eine Erfolgsgeschichte, die verbindet
- Vor 6 Jahren halfen Hildesheimer, den ersten Wildkatzen-Korridor zu pflanzen -

Vor  6 Jahren wurde bei Golmbach der erste Wildkatzen-Korridor in Niedersachsen angelegt. Schon damals unterstützte die Kreisgruppe des BUND aus Hildesheim aktiv vor Ort mit, ein Idee schrittweise umzusetzen. Regelmäßig sind seitdem weitere Wildkatzen-Korridore in Niedersachsen gepflanzt worden und damit einhergehend Berichte zu hören und zu lesen, welchen Wert diese Korridore für die Natur haben. Die Korridore verbinden jedoch auch viele Menschen... weiterlesen

Kontroverse Vorschläge zur Stickoxidproblematik in der Schuhstraße

Die Position des BUND zur anstehenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses

Die Stickoxidbelastung in der Innenstadt ist seit Jahren zu hoch. Es besteht dringender Handlungsbedarf, denn die Gesundheit der Hildesheimer Bürger ist gefährdet. Die Politik ist nun endlich aufgewacht. Zur Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 31.5. liegen mehrere kontroverse Anträge vor. Die SPD will erreichen, dass die Verwaltung  bis zum Jahresende ein „Verkehrskonzept“ erstellt, das zu einer Reduzierung der NO2 Werte in der Schuhstraße unter den Grenzwert führt Die GRÜNEN fordern einen „aktualisierten Luftreinhalteplan“.

Das kostet Zeit, zudem verengt sich die Diskussion zu sehr auf die Schuhstraße und die Stickoxidproblematik. Dabei liegt mit dem integrierten Verkehrsentwicklungsplan (IVEP) bereits seit Jahren ein von einem Verkehrsgutachter unter Beteiligung von Hildesheimer Verkehrsexperten aus Verwaltung, Politik und Verbänden entwickeltes Konzept vor, das schon längst hätte umgesetzt werden sollen. Weiterlesen...

 

 

Der Einsatz für die Natur lohnt sich!

Davon konnten sich die ca. 40 Teilnehmer einer Exkursion über den Heber bei Lamspringe überzeugen. Geführt von Gert Heine (BUND) und Andreas Humbert (NABU) ernteten sie sozusagen die Früchte der winterlichen Arbeitseinsätze der BUND Ortsgruppe Lamspringe.

Früher wurde der Höhenzug des Heber von den Mönchen des Klosters Lamspringe bewirtschaftet, heute hat der Wald ihn zurückerobert. Jedoch nicht zur Gänze: Auf Lichtungen, die von den BUND-Aktiven offengehalten werden, blieben botanische Kostbarkeiten wie die Graslilie, verschiedene Enzianarten und auch Orchideen erhalten, oder stellen sich sogar neu ein. Dazu braucht es allerdings Jahre der Pflege. Viel schneller entwickelt sich eine interessante Ackerbegleitflora auf Randstreifen sobald dort Düngung und der Einsatz von Herbiziden unterlassen werden. Gert Heine zeigte das Ackerstiefmütterchen und auch die Ackerröte, eine leicht zu übersehende „Rote Liste“ Art.

Die abwechslungsreiche Tour durch Wald und Feld bewies wie artenreich eine Kulturlandschaft sein kann wenn sie im Sinne des Naturschutzes gepflegt wird.

BUND intensiviert Austausch mit Studierenden

Natur- und Umweltschutz ist ein interdisziplinäres Thema. Das zeigt sich auch immer wieder an der Vielzahl von Examensarbeiten aus dem universitären Bereich - aus unterschiedlichsten Fachrichtungen. Nach einer oftmals langen Bearbeitungszeit der Abschlussarbeiten freuen sich die Absolventen in der Regel, wenn ihre Ergebnisse auch außerhalb der Hochschulen Beachtung finden. Außerdem können die Ergebnisse gute Impulse sein für die weitere ehrenamtliche Arbeit von Naturschutzorganisationen. Vor diesem Hintergrund lädt der BUND, Kreisgruppe Hildesheim, Studierende herzlich ein, ihre Examensarbeiten, z. B. im Rahmen eines monatlichen Treffens der BUND-Mitglieder vorzustellen. Je nach Thema ist auch ein Extra-Vortragstermins denkbar. Studierende, die ihre Bachelor oder Masterarbeiten vorstellen und mit ehrenamtlichen, praktischen Naturschützern diskutieren wollen, können sich sehr gerne per Email bei Bernd Brehm (bernd_brehm@gmx.de) melden.

1. März 2017

Antwort der Stadt auf unser Schreiben liegt jetzt vor:

Mit folgendem Schreiben wird die Stadt Hildesheim zum Handeln aufgefordert:

Sehr geehrter Herr Dr. Meyer,

Tag für Tag wird die Gesundheit der Hildesheimer durch Luftschadstoffe geschädigt, obwohl Gegenmaßnahmen längst geplant sind. Die europäische Umweltagentur schätzt, dass pro Jahr mehr als 10.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland auf erhöhte Stickoxidwerte zurückzuführen sind. Am stärksten ist die Belastung an stark befahrenen Straßen und in den Innenstädten, da die Stickoxide weit überwiegend aus den Abgasen von Autos, vor allem von Diesel-Pkw stammen. Auch in Hildesheim werden die geltenden Grenzwerte für Stickoxide seit vielen Jahren überschritten. Der wirksamste Gesundheitsschutz ist es daher, die Straßen der Innenstadt vom Kraftfahrzeugverkehr zu entlasten und den Anteil der PKW am Verkehrsaufkommen zu reduzieren.  mehr...

Frühling auf dem Marienfriedhof
Müllhalden vor der Kulturfabrik
Das BUND Team nach getaner Arbeit im wieder sauberen Park

BUND beteiligt sich am Frühjahrsputz

Auch in diesem Jahr war der BUND bei der Frühjahrsputzaktion der Stadt dabei. Diesmal auf dem Marienfriedhof und erneut gemeinsam mit dem Team des Oberbürgermeisters und einem Lions Club. Der Rasen des Parks leuchtete im Sonnenschein des  Frühlingstages, aus den Büschen förderten wir aber jede Menge Müll, vor allem Spirituosenflaschen, zutage. Noch vermüllter waren die Böschungen der Brücke zur Nordstadt. Kaum zu fassen wie sorg- und rücksichtslos Abfälle einfach über das Geländer in die Büsche oder hinab auf das Bahngelände geworfen werden. Unsere Müllsäcke waren jedenfalls bald zum Platzen voll und der Park „geputzt“.  Fragt sich nur wie lange….

Fotobeweis: Eisvogel fischt in Hildesheim

Schon oft ist der Eisvogel mitten in Hildesheim beobachtet und wahrscheinlich auch fotografiert worden. Unserem Mitglied Stefan Wolf-Beyrich ist es gelungen, die Fischjagd des Eisvogels an der Innerste mit einem schönen Foto zu dokumentieren. Es entstand im Dezember 2016 in Höhe der Tennishalle.

Fotoshooting auf dem Wildkatzenkorridor bei Gerzen

Von August bis Oktober 2016 hatten wir drei Wildkameras auf unserem Wildkatzenkorridor bei Gerzen angebracht. Hier einige Highlights der Fotoausbeute. Leider ging wieder keine Wildkatze in die Fotofalle, dafür zahlreiche Rehe, einige Wildschweine (nur nachts) und ein Fuchs. Der Korridor scheint also bei Wildtieren durchaus beliebt zu sein. Nun warten wir gespannt auf die erste Wildkatze!

Wildkatzen auf Wanderschaft: BUND ruft jetzt zu besonderer Achtsamkeit auf den Straßen auf

Junge Europäische Wildkatzen begeben sich in diesen Wochen auf die Suche nach neuen Revieren. Deshalb ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt besonders zu Achtsamkeit im Straßenverkehr auf, insbesondere in waldreichen Gegenden wie im Süden Niedersachsens. "Der Tod an der Straße ist die häufigste Todesursache der seltenen Wildkatzen", so Andrea Krug, Wildkatzenexpertin des BUND. "Für den Erhalt der Tiere in Deutschland ist das eine ernste Gefahr."

Wildkatzen sind vor allem nachtaktive Tiere, die häufig in der Dämmerung und Dunkelheit jagen und wandern. "Durch ihre großen und sehr lichtempfindlichen Augen benötigen sie nur 1/6 der Lichtmenge, die ein menschliches Auge benötigen würde. Umso größer ist die Gefahr, durch Scheinwerfer, zumal bei Fernlicht, geblendet zu werden", erläutert Andrea Krug. Mit der Zeitumstellung ist außerdem nun noch mehr Verkehr in den dunklen Tagesstunden auf den Straßen. Damit erhöht sich das Risiko für die seltenen Tiere nochmals."...

Der BUND-Tipp: Achten Sie besonders in waldreichen Gegenden und in der Dämmerungszeit auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Wildwechsel-Verkehrsschilder. Behalten Sie den Straßenrand rechts und links im Auge. Blenden Sie nicht das Fernlicht auf, wenn ein Tier zu sehen ist, sondern hupen Sie.

Marie Hilgenfeld, Michael Reich, Matthias Köhler, Catrin Dorow, Stefan Walingen, Günter Löke. Es fehlt Dr. Margrit Eysholdt.

BUND Kreisgruppe Hildesheim mit neuem Vorstand

Auf der letzten Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand der BUND Kreisgruppe Hildesheim auf sieben Personen erweitert und teilweise neu besetzt. Er besteht jetzt aus drei Frauen und vier Männern. Kreisgruppenvorsitzender bleibt Matthias Köhler, Kontinuität gibt es auch bei der Position des Schatzmeisters, die weiterhin von Stefan Walingen betreut wird und bei Michael Reich als stellvertretendem Vorsitzendem. Neu hinzugewählt als stellvertretende Vorsitzende wurde Marie Hilgenfeld, neue Beisitzerinnen sind Catrin Dorow und Dr. Margrit Eysholdt. Die starke Ortsgruppe in Lamspringe wird im Kreisgruppenvorstand durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe Günter Löke repräsentiert.

Der BUND ist einer der großen Umwelt und Naturschutzverbände Deutschlands. Die Kreisgruppe in Hildesheim wird auch mit dem neuen Vorstand die bisherigen Schwerpunktthemen weiter verfolgen, sich Neuem widmen und weiterhin gut mit anderen im Umwelt und Naturschutz engagierten Verbänden und Personen zusammenarbeiten. In den letzten Jahren sind durch ein BUND Projekt bundesweit und in der Region Hildesheim Wanderkorridore für Wildkatze und andere Waldbewohner entstanden, die Waldgebiete miteinander vernetzen. Dieser Lebensraumverbund soll erhalten und weiter ausgebaut werden. Die Wälder müssen insgesamt naturnaher bewirtschaftet werden. Beim Stadtwald Hildesheim wurden in dieser Hinsicht bereits erste Erfolge erzielt. Daneben wird der BUND weiterhin Schutzgebiete in Arbeitseinsätzen pflegen, plant eine neue Streuobstwiese anzulegen und bietet Führungen in die Natur an. Er setzt sich für einen fairen Welthandel, ohne TTIP und CETA, ein und vertritt Naturschutzbelange in Genehmigungsverfahren beispielsweise zur Wiederinbetriebnahme des Kalibergbaus in Giesen.

Die Kreisgruppe arbeitet in letzter Zeit verstärkt mit den BUND Kreisgruppen in Südniedersachsen zusammen und ist seit kurzem mit Stefan Walingen auch im Vorstand des BUND Landesverband Niedersachsen vertreten.

Wer den BUND kennenlernen will, kommt am besten zu den Treffen am 3. Donnerstag eines Monats im b-west, Alfelder Straße Ecke Hachmeisterstraße.

14. Juni 2016

BUND Bundes- und Landesvorstand im Hildesheimer Stadtwald

Bei einem Kurzbesuch in Hildesheim informierte sich Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland über die Aktivitäten der hiesigen BUND Kreisgruppe. Begleitet wurde er von Vorstandsmitgliedern des BUND Landesverbands sowie dem Bundes- und dem Landesgeschäftsführer des Verbandes. Auf einem kurzen Spaziergang durch das Berghölzchen berichtete der Vorsitzende der BUND Kreisgruppe Hildesheim Matthias Köhler, dass in diesem Teil des Hildesheimer Stadtwaldes in Zukunft keine Holzernte mehr stattfinden wird. Mehr... 

12. Juni 2016

BUND beim Dreschfest in Lamspringe

Am Stand der BUND-Ortsgruppe Lamspringe gab es viele Infos, dieses Jahr schwerpunktmäßig zu Wildbienen und zum Feldhamster. 

Rund ums Jahr pflegen die Mitglieder der Ortsgruppe die Flächen bei einer Vielzahl von Arbeitseinsätzen, um die Artenvielfalt auf den Kulturflächen zu erhalten.

Dieses Positionspapier der Naturschutzverbände gab den Anstoß zur Gründung des Arbeitskreises Stadtwald.

Der Stadtwald Hildesheim wird naturnah

Arbeitskreis Stadtwald legt Abschlussbericht vor: 5 % des Waldes darf sich zu Naturwald entwickeln, Alte Eichen im Vogelschutzgebiet bleiben erhalten.

 

Nach fast zweijähriger Arbeit hat der Arbeitskreis Stadtwald Ende April seinen Abschlussbericht vorgelegt. Der Arbeitskreis war im Frühjahr 2014 vom Stadtentwicklungsausschuss eingesetzt worden, um ein tragfähiges Konzept für eine nachhaltige künftige Bewirtschaftung des Stadtwaldes zu erstellen. Aufgrund eines Positionspapiers der Hildesheimer Naturschützer von BUND, ornithologischem Verein, NABU und Greenpeace hatte die Politik erkannt, dass sich die Ansprüche an die Waldnutzung geändert haben und die wichtigsten Funktionen eines Stadtwaldes Naherholung, Natur und Klimaschutz sind. Aktueller Anlass für die Einsetzung des Arbeitskreises war zudem, dass in diesem Jahr der so genannte Forstbetriebsplan für die Dekade 2017-2026 erstellt wird. Darin wird festgelegt wie der Stadtwald im Einzelnen bewirtschaftet werden soll, also beispielsweise wie viele und welche Bäume entnommen oder neu gepflanzt werden. Die vom Arbeitskreis erarbeiteten Vorschläge werden in den Forstbetriebsplan einfließen. Weiterlesen...

3. Februar 2016

Der Hildesheimer Lerchenberg als Negativ-Beispiel im BUND Waldreport 2016

Der „Waldreport 2016 – Schatten und Licht“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt in Fallstudien aus elf Bundesländern, dass in der Forstwirtschaft nach wie vor erhebliche Defizite bestehen. „Beim Schutz des Waldes gibt es nach wie vor große Versäumnisse. Wir beobachten massive Holzeinschläge, Fällungen wertvoller Altbäume, Kahlschläge, Bodenschäden und dies teilweise in streng geschützten Gebieten“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der „BUND-Waldreport 2016“ dokumentiert eine Reihe von Verstößen gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien. Er enthält aber auch positive Beispiele der Waldbewirtschaftung.

Zum Weiterlesen bitte runterladen:

2016-01-29_BUND_Waldreport.pdf

Die Pressemitteilung zum Waldreport

6_Lerchenberg.pdf

Auszug über den Lerchenberg

BUND-Waldreport_2016_finalx.pdf

Der vollständige Waldreport

30. November 2015

Schlewecke - Wildkatze fotografiert!

Der erste Nachweis einer Wildkatze auf einem der angelegten Korridore im Landkreis Hildesheim. 

Zwar ist auf der Aufnahme nur der Schwanz der Wildkatze zu sehen (am unteren Bildrand), doch für eine Identifizierung ist dieser sehr aussagekräftig: Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Wild- und Hauskatze sind die deutlich abgesetzten dunklen Ringe in der unteren Hälfte des Wildkatzenschwanzes. Bei der Hauskatze sind diese nicht so scharf abgesetzt. 



Bilder vom Korridor

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