Ortsgruppe Lamspringe

 

Die BUND Ortsgruppe Lamspringe wurde im Mai 1988 gegründet und hat gegenwärtig 100 Mitglieder. Der einsatzfreudige Kern wird aus ca. 15 dieser Mitglieder gebildet, die sich in erster Linie um die Pflege der beiden Naturschutzgebiete (NSG) Heberberg und Irmenseul bemühen. Bei den beiden NSGs handelt es sich um Halbtrockenrasenflächen. Weiterhin stehen die Pflege wichtiger Bereiche vom Aussterben bedrohter Pflanzen sowie die Erhaltung und Neupflanzungen von Kopfweiden und Streuobstwiesen in unserem Programm.

Auch das Reinigen, Neuanbringungen sowie Reparaturen von Nistkästen wird als Naturschutzaufgabe von uns wahrgenommen. .Ehemalige inzwischen renaturierte Fischteiche werdenvon uns betreut. Im zeitigen Frühjahr stellen wir an exponierten Straßenbereichen Fangzäune auf, sodass Amphibien gefahrlos ihre Laichplätze erreichen können.

Im Sommerhalbjahr beschäftigen sich die aktiven BUND-Senioren seit einiger Zeit mit dem Bau und der Pflege von Bänken und Sitzgruppen für die nähere reizvolle Umgebung von Lamspringe, einschließlich der Ausschilderung und Freihaltung von Wanderwegen. Bei der diesbezüglichen Erstellung einer überholten neuen Wanderkarte haben wir uns maßgeblich eingebracht.
Neben den Arbeiten zum Wohle der Natur bietet die Ortsgruppe auch gesellige Aktivitäten wie Radtouren, botanische und heimatkundliche  Wanderungen  in der näheren  und weiteren Umgebung, Tagesausflüge sowie Lichtbildervorträge und Naturstammtische an.

Sie können nach vorn blättern, nach dem Heberberg folgen

Irmenseul 

Schabellen 

und

Was wir sonst noch tun

Naturschutzgebiet Heberberg

Bei dem 1989 ausgewiesenen NSG Heberberg  handelt es sich um eine Kalkmagerrasenfläche in einer Größe von ca. 15 ha. Dieses südlich der Ortslage von Lamspringe gelegene NSG ist ein wertvoller Rückzugsraum für vom Aussterben bedrohte und somit schutzwürdige  Pflanzen- und Tierarten.
Der  naturschutzrechtlich festgesetzte  Bereich wird geprägt durch  unterschiedliche Lebensräume  bedingt durch  wechselhafte und kleinräumige  Oberflächenstrukturen, die entstanden sind durch ehemalige Handsteinbrüche mit flachgründigen Kalksteinkuppen und   tieferen Geländeabsenkungen. Das  aus den ehemaligen Handsteinbrüchen entnommene Kalksteinmaterial  wurde in der Vergangenheit zum Bau des Klosters und der Klosterkirche in Lamspringe verwendet

Der beeindruckende  Blütenreichtum dieses Gebietes  ist von besonderer Eigenart und botanisch  als bedeutsam anzusehen. Hier sei besonders der wertvolle Bestand von Deutschem Enzian, (Gentiananella germanica), GefranstemEnzian, (Gentianella eiliata), und Kreuzenzian (Gentiana  eruciata) erwähnt, sowie Orchideenarten wie Händelwurz (Gymnadenia conopea) und Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera), Akelei (Aquilegia vulgaris)und Wiesen Flockenblumen (Centaurea jacea).
Seit einigen Jahren ist hier der Schwalbenschwanz und Diestelfalter anzutreffen.
In der Vergangenheit wurden die beschriebenen Flächen durch Schafe und Ziegen von Gehölzen und Buschwerk freigehalten. Bedingt durch den Rückgang dieser kleinbäuerlichen Tierhaltung hat die BUND-Ortsgruppe Lamspringe diese Aufgabe übernommen.



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